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Der Unterschied zwischen Baryt und PE Papier
PE Papier kennen wir alle, es ist das normale Fotopapier, auf welchem wir unsere Urlaubsfotos vom Labor abholen. Das PE-Papier hat einige praktische und finanzielle Vorteile, wie z.B:
- kürzere Wässerungszeiten und kürzere Trocknungszeiten der Fotos
- keine Probleme mit der Planlage der Prints nach der Trocknung
- Zeitersparnis beim Verarbeitungszyklus und daher meist auch ein höherer Durchsatz an erstellten Abzügen
Aber auch Barytpapier hat seine Vorteile, die allerdings einen stärker subjektiveren Charakter haben:
- Haltbarkeit:. Bei entsprechend sorgfältiger Verarbeitung und vielleicht dann auch noch Nachbearbeitung durch Tonung haben Barytpapiere eine Haltbarkeit, die bei etlichen hundert Jahren liegen kann, und die damit die lange Haltbarkeit von PE noch deutlich übersteigt. Ein einmal geprintetes Originalbild, eventuell durch Arbeiten wie Abwedeln, Nachbelichten und Tonung veredelt, ist so zu einem kaum noch exakt reproduzierbaren Unikat geworden.
- Bildtiefe: Barytpapier hat meist tiefere Schwärzen als PE-Papier und damit auch einen scheinbar größeren Kontrastumfang, dadurch warden die Bilder lebendinger.
- Tonung: Muß man seine Bilder tonen? Man muß nicht, und bei vielen Aufnahmen mache ich dies auch nicht. Aber außer der schon oben erwähnten Verbesserung der Haltbarkeit, kann die Wirkung, die Aussage und Stimmung durch eine Tonung ganz wesentlich beeinflußt und auch verbessert werden.
- Oberflächenstruktur: Gerade ohne Hochglanz Barytpapier zeigt eine ganz andere Oberflächenstruktur als PE-Papier. Die Oberfläche sieht edler aus.
- Haptik: Baryt fühlt sich einfach besser an, mehr nach Papier bzw. Karton, weniger nach Kunststoff. Objektiv gesehen sicher kein Vorteil, aber subjektiv gesehen schon. Es hat eben das gewisse Etwas.
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