Wie ich zur Freakreporterin wurde
Als ich 2005 nach Berlin zog, fühlte ich mich so gleich von den alten bröckeligen Häuserfassaden zum fotografieren inspiriert. Das Schicksal war gewillt mir bei der Ausführung meiner Idee zu helfen und ließ mich Björn Albert kennen lernen, einen Berliner Fotografen, welcher die selten gewordene Technik der analogen s/w Fotografie und der Laborarbeit mit Barytpapier beherrscht. Er gab mir die schöne alte Pentax ME seines Vaters und zeigte mir, wie man Filme entwickelt, war recht angetan von meinem ersten Film und den von mir ausgewählten Motiven. So hatte ich, ohne es zu wissen, die Aufnahmeprüfung für Björns privaten Workshop bestanden und wurde auch gleich in die Geheimnisse der Laborarbeit eingeweiht. Außerdem erhalte ich zusätzlich zu den technischen Informationen wertvolle Tipps aus seinem Erfahrungsschatz. Eine wirklich exklusive und hochwertige Fotografieausbildung.Einige Jahre später dachte ich mir auf einer Party:"Eigentlich könntest du ja auch Videoaufnahmen machen, aber wo soll ich blos eine gute Videokamera herbekommen, wie soll ich die bezahlen?" Auch hier sagten die Götter:" Ja sie soll Videos machen!"Ein halbes Jahr später rief mich mein Freund ganz begeistert an, sein Kumpel würde seine Videokamera verkaufen, ein Profiteil...und der gute Vattter zahlte! Schnell noch einen Kurs für Final Cut hinter gemacht und....ready to go! Und seit dem hab ich die Kameras fast überall dabei,sie sind mein drittes Auge.